Was macht das Gummibärchen im Vogelfutter

Was haben Monster, Magier und Raumschiffe fremder Planeten hier zu suchen, wo die Menschen doch genug zu tun haben mit Herzeleid und Liebeskummer?

Der jungfräuliche Alexander (kontaktscheu und verschlossen) kann sich der mariengleichen Mutterfürsorge nur schwer entziehen und sucht Zuflucht in fabelhaften Rittergeschichten für die er schon längst zu alt ist. Dann begegnet er der forschen Marianna, die so anders ist als die geträumten Prinzessinnen und die ihm völlig den Kopf verdreht mit ihren sinnlichen Lippen, ihrem aufbäumenden Körper und ihren raffinierten Verführungskünsten. Die erste Liebesnacht ist wie eine Offenbarung, eine heilige Weihe, ein Bekenntnis zu ewiger und reiner Liebe. Aber nur für ihn, sie kann ihn schon beim Morgenkaffee kaum mehr ertragen und gerät er prompt in die Fänge abgrundtiefen Elends. Seine Musikerkollegen, die er zaghaft kennenlernt, versuchen ihm zu helfen, allen voran die feiste Eva, die eine gewisse Zuneigung zu ihm empfindet und ihm die Geheimnisse moderner Liebe erklärt, währenddessen sie an unerfüllter Liebe leidet. Der schicke Vince ist sehr darum bemüht, Alexander von seiner Weltfremdheit zu befreien, hat jedoch selbst Interesse an Marianna.

Ganz nebenbei tut sich eine Fabel- und Märchenwelt auf, in der allerlei liebes und böses Volk sich tummelt und die Helden unserer Welt zur Hilfe ruft. Zuerst scheint nur Alexander ein Auserkorener zu sein, aber dann sind mit einem Mal alle Hauptfiguren auch Spieler in anderen Welten, die sich nahtlos an unsere anschließen.
Als edle Ritter hoch zu Ross eine liebliche Prinzessin aus der Gewalt eines Ungeheuer befreien, als herzloser Handwerker einen sozial wertvollen Banküberfall stören, als fremdsprachenkundige Reiseleiterin im Land der Vampire ein schon mehrhundertjährig auseinandergerissenes Liebespaar zusammenbringen, als außerirdische Partisanin auf einem anderen Stern durch Zeittunnel huschen und verborgene Mechanismen zur Rettung des Systems entdecken oder als wahre Freunde in der Not hierzulande gestrandete Schüler eines urzeitlichen Magiers vor der Auflösung zu bewahren - all das erscheint hier ganz normal.

Ob am Ende alle Erdenbürger und Aliens gerettet, alle gebrochenen Herzen gekittet, alle verwirrten und verlorenen Geister erleuchtet und alle zueinander finden, für die es bestimmt ist, ist natürlich erst am Schluss zu erfahren. Ein Schluss, an dem sich alle sicher sind, dass sie etwas sehr Besonderes erlebt, und ja, sogar überlebt haben. Ob diese Dinge nun wirklich passiert sind ist ein wenig ungewiss. Es herrscht eine unausgesprochene Übereinstimmung, ein stummes Kopfnicken darüber, dass sie etwas Ungewöhnliches gesehen und erfahren haben und für immer und ewig bewahren werden. Dann geht für alle der Alltag in welcher Welt auch immer weiter, allerdings mit neu gemischten Karten...

Vorspann
Herzschmerz
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Abenteuer
Mutabor, Kapitel 43
Frauen, Kapitel 44 ... 45 ... 46
Märchen, Kapitel 47 ... 48 ... 49 ... 50 ... 51 ... 52 ... 53 ... 54 ... 55
Domoran, Kapitel 56 ... 57 ... 58 ... 59
Wunder
Kapitel 60 ... 61 ... 62 ... 63 ... 64 ... 65
Abspann



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